Risiko Berufsunfähigkeit

Das Risiko der Berufsunfähigkeit wird oft unterschätzt. Statistisch gesehen wird jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland berufsunfähig.

 

Von Berufsunfähigkeit spricht man dann, wenn man in dem ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen im Vergleich zu seinen Kollegen nur noch 50 % oder weniger arbeiten kann. Die Berufsunfähigkeit ist nicht zu verwechseln mit der Erwerbsunfähigkeit. Die Berufsunfähigkeit bezieht sich ausschließlich auf den ausgeübten Beruf, während man bei der Erwerbsunfähigkeit in keinem Beruf mehr arbeiten kann.

 

Im Falle der Berufsunfähigkeit kann man also seinen derzeitigen Beruf nicht mehr ausüben und verliert somit sein Einkommen. Alle die nach dem 01. Januar 1961 geboren sind, bekommen im Falle der Berufsunfähigkeit keine staatliche Unterstützung mehr. Daher ist es umso wichtiger, das Risiko richtig einzuschätzen und sich privat gegen diesen Einkommensverlust abzusichern. Berufsunfähig heißt nämlich auch nicht, dass man bis an sein Lebensende nicht mehr arbeiten kann, sondern kann auch alleine einen Zeitraum von beispielsweise zwei Jahren bedeuten, in denen man sich wieder regenerieren muss, um wieder in der Lage zu sein, seinen Beruf ausüben zu können. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt einem eine monatliche Rente, die die laufenden Kosten decken soll.

 

 

 

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